Verdener Ruderverein e.V.

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Verdener Ruderverein beim Virtual NLV-run 2020
„Völlig zerstört erreichten die beiden den Verdener Ruderverein“

Ziel:            Unterstützung der regionalen Laufevents und ganz viel Spaß.
Team:           „SEintke kennt eine Abkürzung“
Eigenschaften: Hohes Aggressionspotential gegeneinander! (Spaß muss sein)
  Gute Fitness, denn Ruderern geht’s immer gut.
  Leichter Hang zum Größenwahn. (Man darf sich nicht zu ernst nehmen)
Motto:          Die Challenge ist da, wo wir sind!
  Jedes Abenteuer beginnt mit den Worten: „Ich kenne da eine Abkürzung!“

Das Ziel war gesetzt, die Laufschuhe angezogen, der Abstand überprüft und die Triebwerke gezündet.

Baaaaammm. Die Sonne brannte. Regen ergoss sich. Je höher der Widerstand der Naturgewalten, desto größer wurden das Grinsen und der Spaßfaktor.

Es war doch schon der 15. Juni, wobei der Lauf bereits am 15. Mai angefangen hatte.
Egal, denn bis zum 30. Juni hatten wir ja noch Zeit und die Kilometer aus den vorherigen Aktivitäten konnten nachgetragen werden. Insgesamt 130 bereits geleistete Laufkilometer.

Also jetzt erst recht! Durchbeißend, sich gegenseitig anfeuernd, stellten sich die zwei Trommeln aus dem Verden-Aller-Lauf vor und erkämpften sich Kilometer um Kilometer.

 

Die Wiederaufnahme des Ruderbetriebs ließ die Kilometerleistung kurzzeitig fallen. Zu sehr hatte das Gefühl des Ruderns gefehlt. Die Ruhe, die Aller, die Natur, die guten Gespräche und das triumphierende Gefühl, Motorboote zu überholen. Wir haben mehr Leistung. :D

Der letzte Lauftag! Sogar ein Versorgungsfahrzeug wurde organsiert! Ilka begleitete die beiden Motivierten mit dem Rad. Nur, „entäuschenderweise ohne Anhänger, um einen erschöpften Läufer zu chauffieren“, da erstmalig 15 Kilometer am Stück erklommen wurden.

Die Motivation stand unter einem schlechten Stern. „Wollen wir das wirklich machen?“, fragte Eike benommen. „Es reichen glaube ich 10km“, erwiderte Sintje.
„Kommt schon! Ihr werdet doch wohl nicht kneifen?“, mischte sich Ilka ein.
„Hm, naja, wir können ja einfach erstmal in Richtung Stadtwald loslaufen“, einigte sich Gruppe. Die Drei starteten und die Kilometer liefen gut. Immer weiter entfernten sich die Läufer vom Start- und Zielpunkt des Verdener Rudervereins.

5 km am Halsbach, 6…7….bei den Dühnen, 9….10….durch den Stadtwald. Okay, es lief gut, aber jetzt meldete sich der Körper. 11, 12, 13 km. Wir sind beim Domgymnasium. Die Läufer schreien sich an: „ES FEHLEN NUR NOCH 2KM! WIR SIND SCHON FAST AM VEREIN!!“… „WIR MÜSSEN ÜBER DEN BURGBERG!“….. 13,5KM „ILKAAAA WO IST DER ANHÄNGER?? ICH KANN NICHT MEHR!!“…….“ LLLOOOOSSS, IHR SCHAFFT DAS!“……..14 km, die Läufer sind an der Aller. „DAS PASST!“, brüllt Eike. 14,7 Die Läufer gelangen an den Verein.
Dieser Moment, wenn du am Ziel völlig erschöpft bist, aber noch 250 Meter fehlen. Also: „DRAAANNN BLEEIIBEN!“
„In diesen Moment ist etwas in mir gestorben“, hauchte Eike, als er über den Lauf sprach.
Völlig zerstört erreichten die beiden den Verdener Ruderverein. Es war geschafft!
Was für ein Gefühl! Welch ein Spaß! Wieder einmal wurde der innere Schweinehund besiegt.
Mit hoher Wertschätzung für das tolle Leben und die Gesundheit ließen die Drei den Abend ausklingen.

Das Ergebnis am 30.06.2020 waren 237.51 Teamkilometer, die sich auf Sintje mit 122,66 km und auf Eike mit 114,85 km aufteilten.

JEM

Sintje und Eike